Sonntag, 22. Juli 2012

Buzios

W

 Wieder einmal hieß es Busfahren, diesmal drei Stunden nach Buzios einem kleinen ehemaligen Fischerdorf 180 Kilometer vor Rio. Rein an ausländischen Touristen gemessen wahrscheinlich der Ort mit den meisten Touristen in Brasilien. Eigentlich wollten wir dem schlechten Wetter in Rio entfliehen und ein wenig Zeit am Strand verbringen, doch daraus wurde erst einmal nichts. Zwar regnete es bei unserer Ankunft nicht doch der nächste Tag wurde fast durchgehend von einem leichten Regen begleitet.
Die wenigen sonnigen Momente des ersten Tages in Buzios nutzten wir dazu uns die Halbinsel anzuschauen und die verschiedenen Strände und anderen Sehenswürdigkeiten zu betrachten.







 Glücklicherweise war es dann aber an unserem zweiten Tag in Buzios um einiges schöner und wir verbrachten den kompletten Tag am Strand. Mein erster wirklich kompletter Tag am Strand bisher und ein Erlebnis! Wie uns gesagt wurde kann man Buzios aber auch nur zu der Zeit in der wir dort waren wirklich in vollen Zügen geniessen, da die komplette Gegend sehr touristisch gestaltet ist und es in der Hochsaison mehr Touristen als Einheimische auf der Halbinsel gibt. Was ein Glück das der brasilianische Sommer nur 24 Grad 'kalt' ist.


Mittwoch, 18. Juli 2012

Rio de Janeiro


Was für eine schöne Stadt!! Zwar ist das Wetter bisher an 3 der 4 Tagen an denen ich bisher da bin sehr schlecht und regnerisch, aber den einen Tag am Strand von Ipanema habe ich sehr genossen und dazu genutzt das salzige und erfrischende Meer zu testen. Doch auch an diesem Tag war das Wetter nur für einige Stunden so wie es eigentlich sein sollte: Sonnig mit 30 Grad!!! Naja dann habe ich halt Zeit zum Vokabeln lernen. Mittlerweile verstehe ich schon relativ viel und kann mich schon mit Grundlegenden Sachen auf Portugiesisch ausseinandersetzen. Aber wenn, was realtiv oft vorkommt ein übertrieben hilfsbereiter Brasilianer nicht nur auf die gestellte Antwort antwortet sondern seine komplette Lebensgeschichte plus sein Fussballwissen preisgibt, hapert es noch sehr mit dem Verständnis.. Und solche Situationen sind nicht selten, man versucht bloss eine einfache Antwort auf die Richtung in der man eine Sehenswürdigkeit finden kann zu bekommen und wird 10 Minuten totgeredet. Da bleibt einem nichts anderes übrig als ab und zu zu nicken und ein verständnisvolles `Sim` ab und zu abzugeben.. Doch gefällt es mir hier sehr sehr gut, ich bin zusammen mit einem Freund in einem Appartement mit Blick auf den Pao du Acucar und lasse es mir gut gehen. Wenn es das Wetter denn mal zulässt erkunden wir die Stadt und waren schon eine Bibliothek besuchen und haben uns eine kleine Bucht hinter dem Pao do Acucar angeschaut. Glücklicherweise ist eine befreundete Brasilianerin vor Ort die uns die wichtigsten Sachen erklärt und uns bei der oftmals schweren Verständigung hilft. Wenn das Wetter besser wird fahren wir vielleicht mit ihrer Familie nach Buzios einem Küstenort der ca. 180 Kilometer vor Rio de Janeiro entfernt liegt. Da die Familie denen das Appartement gehört im Moment nicht da ist müssen wir uns selbst versorgen was hier im Vergleich zu Belo Horizonte teuer ist! Die Preise sind zu den deutschen Preisen bei vielen Lebensmitteln gleich, Käse kostet mehr als in Deutschland und Limetten sind glücklicherweise sehr billig. Bei unserer Selbststudie haben wir außerdem herausgefunden das die These meines Opas stimmt: Es muss kein teurer Cachaca sein aus dem man seinen Caipirinha macht, auch mit einem richtig gemachten billigen Cachaca schmeckt der Caipi!

Dienstag, 17. Juli 2012

Ouro Preto

Heute ging es schon früh morgens los um den ganzen Tag für die schöne Minenstadt die ihren Namen durch das durch Verunreinigungen etwas dunkel gewordene Gold bekommen hat das es dort gab. Nach der Ankunft hatten wir grossen Hunger und gingen erst einmal zu dem nächsten, von Lonely Planet empfohlenen Restaurant in dem man sich für den Preis von 33 Reais (umgerechnet vllt 14 Euro) ein Kilo an verschiedenen Speisen zusammenstellen konnte.
Die Stadt besticht durch ihre vielen reichlich mit Gold verzierten Kirchen und ist leider sehr hügelig...
Wir schauten uns die empfehlendstwertesten Kirchen und Museen an und stiegen in den nächsten Bus nach Mariana die ein Geheimtipp von Lonely Planet war. Doch der als einer der schönsten Plätze von Brasilien ausgeschilderte Platz Bestach höchstens durch siene Einfachheit... Also machten wir uns zurück nqchOuro Preto von wo wir uns nach einem weiteren Museum zurück nach Beo Horizonte machten. Dort hieß es ein letztes Mal feiern gehen mit Davi und seinen Freunden bevor es dann früh morgens nach Rio de Janeiro ging...






Montag, 16. Juli 2012

Cachoeiras

Was macht man in Brasilien wenn man nicht das Meer direkt um die Ecke hat? Man geht zu einem der örtlichen Cachoeiras und geht dort baden.Hin kamen wir diesmal mit dem Besitzer des Hauses in dem wir dann dort 2 Tage verbrachten, leckere Caipis machten, Rolling Stones hörten und entspannt zusammen Karten spielten. Der Hinweg wir für uns sehr einfach zu bewältigen, da wir bis zur Hütte gefahren wurden mitsamt allem Proviant für die kommenden Tage über eine staubige rote Sandstrasse mit vielen Schlaglöchern.


Trotz Winter hatten wir 26 Grad und eine wunderschöne, aber etwas vertrocknete Umgebung. Für den Rückweg hatten wir dann leider kein Glück mehr und mussten die ersten 4 Kilometer des Sandweges zu Fuss gehen bis endlich ein Pickup den Weg entlangfuhr mit dem wir dann ins nächste Dorf gebracht wurden. Auf dem Weg bemerkten wir dann das wir nicht einmal die Hälfte des Weges geschafft hatten und es schon sehr dunkel war. Was ein Glück das die Brasilianer so nett und freundlich sind!!

Dienstag, 10. Juli 2012

Inhotim

Zweite Sehenswürdigkeit und wieder eine abenteuerliche Anfahrt! Heute wurden wir glücklicherweise von einer Freundin von unserm Austauschschüler nach Inhotim, einem riesigen Kunstpark eines brasilianischen Millionärs. Normalerweise hätten wir ewig mit dem Bus fahren müssen um die 60 Kilometer vom Zentrum von Belo Horizonte nach Inhotim zurückzulegen, doch durch einen Zufall bot sich eine Freundin von Davi an uns zu fahren da sie den Park selbst auch noch nicht besucht hatte. Diese Freundin stellte uns zu Anfang des Weges vor die Entscheidung ob wir den einfachen (landschaftlich nicht sehr eindrucksvollen) oder den eher unbequemen dafür abenteuerlichen und landschaftlich sehr schönen Weg nehmen würden. Natürlich war unsere Entscheidung direkt getroffen und wir schon direkt nach der 'Autobahn' ging es auf eine ungeteerte Straße die mit sehr wenigen Markierungsschildern, dafür aber mit umso mehr Hubbeln und Erhebungen zur Geschwindigkeitskontrolle ausgestattet war. Nach und nach kamen wir immer tiefer in mit rotem Sand bedeckte Straßen die in Richtung Inhotim führten.

Zwischendurch kamen wir durch ärmliche Wohngegenden die meist nur aus einzelnen Straßen bestanden, eine beeindruckende aber auch  erschütternde Erfahrung aufgrund der offensichtlichen Armut.
 Endlich angekommen in Inhotim konnten wir frei passieren, da jeden Dienstag kein Eintritt verlangt wird und begannen direkt mit der Besichtigung, nachdem wir uns einen Lageplan geholt hatten. Der Park ist sehr übersichtlich aufgebaut und mit vielen kleinen, oft farbigen Seen bestückt.



 Für den Rückweg nahmen wir dann den einfacheren durchgängig asphalsierten Weg.

Montag, 9. Juli 2012

Parque das Mangabeiras

Heute war ich zusammen mit einem Freund im Parque das Mangabeiras, was sich schwerer aussprechen lässt als man denkt. Doch fangen wir erstmal bei der Hinfahrt an die auch nicht wirklich so einfach war wie gedacht. Im Vorhinein hatten wir uns auf Google Maps die Strecke angeschaut um ungefähr zu wissen wo wir welchen Bus nehmen müssen und stiegen in den noch relativ nah von unserem Appartement gelegen ersten Bus ein, doch natürlich kam es wie es kommen musste, wir stiegen zwar an der richtigen Stelle aus doch weit und breit keine Haltestelle mit dem gesuchten zweiten Bus..
Also versuchten wir zuerst einige Passanten zu fragen wo die entsprechende Haltestelle sei, doch niemand konnte uns wirklich helfen. Also weiter gefragt und als wir dann endlich doch die Haltestelle mit Hilfe einer selbst gezeichneten Karte gefunden hatten dauerte es noch einmal eine halbe Stunde bis wir endlich in Richtung Park aufbrechen konnten. 
Wobei eine Fahrt mit einem der örtlichen Busse in keinster Weise mit dem Luxus einer Busfahrt zu vergleichen ist die man in Europa geniessen kann. Die Busse sind grundlegend anders aufgebaut als beispielsweise deutsche Busse: Am Eingang des Busses sind einige Sitze für Passagiere die nur wenige Stationen fahren wollen und danach ist direkt ein Kontrolleur welcher entweder den Fahrpreis einkassiert oder aber aufpasst das niemand passiert der nicht bezahlt oder seine Buskarte benutzt. Auch ist es nicht so das ein Bus direkt vor einem anhält wenn man an einer Haltestelle steht, da man dem Fahrer mit erhobener Hand demonstrieren muss das man mifahren muss. Wenn man dann schlussendlich im Bus angekommen sit beginnt jedoch erst das Abenteuer: Die Fahrt!!
Im Grunde genommen kann man den Fahrstil der Busfahrer damit beschreiben das sie rücksichtslos fahren, ihren Fuß permanent auf dem Gaspedal stehen haben und jede Kurve so eng wie möglich nehmen. Dadurch kommt man jedoch sehr schnell an den Ort an den man will, oder man fliegt bei einem abrupten Bremsmanöver gegen die Frontscheibe und zerstört diese: was einem meiner Reisepartner passierte....

Angekommen im Park begaben wir uns direkt auf den Weg nach oben um eine schöne Sicht auf die Stadt zu bekommen und die dort lebenden Nasenbären zu sehen. Während dem Aufstieg konnten wir die üppige Vegetation betrachten dei sich rund um den Aufstieg darbot. Ich weiss nicht warum, aber wir wurden während dem Aufstieg begutachtet als wären wir selbst Teil der dargebotenen Natur.


 
Oben angekommen bot sich uns ein wunderschöner, durch die Abendsonne illuminierter, Anblick der umliegenden Berge und der Silhouette von Belo Horizonte. Ist auf jeden Fall den Aufstieg wert, wobei wir lediglich bis zur ersten Station gelaufen sind und nicht bis nach ganz oben gelaufen sind was sich aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr realisieren liess.


Sehr schöne Abendsonne die einen afrikaähnlichen Flair in der Landschaft erzeugte. Man bedenke dabei das die Stadt lediglich einen Kilometer entfernt liegt..
Das zeigt mal wieder die Vielfältigkeit der 2,3-Millionen-Einwohner-Metropole  BH. Sie hat ihren Namen wahrlich verdient!

Samstag, 7. Juli 2012

1 # Résumé

Ich bin zwar noch nicht lange da aber trotzdem kann man ja mal ein erstes Résumé machen, um nicht die Sachen die mir am Anfang gefallen haben zu vergessen:

Pro:
  • Die Temperatur ( selbst Abends 18 Grad)
  • Die Freunde von Davi, welche wirklich alle super nett sind und uns behandeln als wären wir bereits ewig Freunde
  • Das Essen, welches zwar ungewürzt schmeckt, aber trotzdem super schmeckt
  • Das mein Portugiesisch von Tag zu Tag sehr viel besser wird und ich schon viel verstehe
  • Das endlich das was wir uns vorgenommen haben wahr geworden ist
  • Das es nicht so gefährlich ist bisher wie es in vielen Reiseführern stand ( was sich vielleicht noch ändern wird wenn wir in Rio sind..)
  • Eine stark differenzierte Hörgewohnheit und Auffassung der Musik
  • Die Preise für so ziemlich alle

Contra:
  • Die sehr ungewöhnliche Toilettensituation
  •  Die Unfähigkeit des Flughafenpersonals auch nur das kleinste Bisschen Englisch zu verstehen!
  • Die Auffassung von Arbeitskräften und der Umgang mit selbigen und die Wertschätzung von Arbeit
Mir gefällt es aber nach wie vor sehr gut und ich genieße wirklich jede Minute hier!

Donnerstag, 5. Juli 2012

Minha Casa

So, hier mal ein paar Bilder der Umgebung in der ich die nächsten zwei Wochen verbringen werde um ein paar Eindrücke zu vermitteln wie es in Brasilien aussieht. Ich bin in einem für Brasilianische Verhältnisse wohlhabenden Familie was sich darin zeigt das es eine dona da casa ( Haushälterin) gibt, welche alle Hausarbeiten 5 - 6 tage die Woche erledigt. Außerdem ist das Apartemente in einer gutgestellten Gegend gelegen und in der nächsten Umgebung sind mehrere Clubs in denen man Sport machen kann wenn man Mitglied ist..

Die Straße direkt vor dem Haus
 Die Vegetation die im Viertel vorherrscht lässt mcih schon ein Gefühl vom tropischen regenwald erahnen den ich in etwas mehr als einen Monat besuchen werde. Alles ist sehr üpig mit Farnen und Kletterpflanzen behangen und es gibt viele sehr bunte Blumen überall.
Einer von vielen Bäumen die von Kletterpflanzen umwachsen sind

Der Eingang zu dem Apartemente der Familie Fonseca


Dienstag, 3. Juli 2012

Mein erster Tag

Mein erster Tag ist vorbei und ich bin noch etwas überfordert mit der Sprache und den ganzen Eindrücken die ich bekomme, aber mir gefällt wirklich fast alles hier! Ich habe im Moment noch ein Zimmer für mich alleine, was sich ändern wird wenn Adrien (ein Freund aus Frankreich) nach Belo kommen wird. Aber es ist mal schön ein größeres Zimmer zu haben :)
Da unser Austauschschüler an meine ersten Tag noch seine letzten Prüngen für das Semester hatte, war ich mit John alleine zuhause, was wir dazu genutzt haben viel zu lernen und joggen zu gehen. Dabei zeigte mir John den Place de Liberdade von dem ich später noch ein Foto machen werde. Dort gehen wir jetzt immer joggen, wenn wir Lust haben. 
 Zum Abendessen gab es dann noch relativ bekannte Sachen: Gebratene Avokados, Nudeln mit einer Soße, Reis, Salat und Fleisch. 

Am Abend waren wir dann das erste mal weg in einer kleinen Bar,welche aus mehreren Räumen im ersten Stock eines Raums bestand und etwas heruntergekommen aussah. Aber die Stimmung war super, alle Brasilianer mit denen ich gesprochen habe waren nett und ich konnte meine Billiardskills verbessern. Dazu haben wir viel Bier getrunken und ich ahbe mich mit einem Braislianer auf Französisch unterhalten. Als ich dann das erste mal auf die Uhr schaute war es bereits anch 2 Uhr..so schnell kann die Zeit vergehen. In 3 tagen kommt Adrien aus Rio de janeiro und dann sind wir endlich alle vereint und das was wir uns vor 3 Jahren zusammen vorgenommen haben ist nahc langer Planung wahr geworden!! Eu gosto muito :)


Montag, 2. Juli 2012

Die Anreise

Soo.. ich bin doch nciht an der gewünschten Zeit in Belo Horizonte angekommen sondern 2 Stunden später. Wie es dazu kam?
Ich bin am Sonntag morgen um 5 Uhr morgens aufgestanden, habe geduscht und bin dann zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder zum Flughafen gefahren. Dort bin ich dann pünktlich in das Flugzeug gestiegen und pünktlich abgehoben.

Der erste Flug mit Condor von Frankfurt war sehr gut, da ich neben einem Brazilianer aus Salvador sass der sehr nett war, mir etwas Portugiesisch beigebracht hat und der deutschen Sprache mächtig war!
Neben ihm sass ein ebenfalls netter Österreicher mit dem ich mich dann über Brasilien und die Eindrücke die ich bald bekommen werde ausgetauscht habe. Durch diese beiden netten Nachbarn ging der Flug dann glücklicherweie auch sehr gut und schnell vorbei sodass ich um 15:30 Ortszeit ( bei 5 Stunden Zeitverschiebung daher 20:30 in Deutschland) in Salvador ankam, wo ich den nächsten Flug nach Belo Horizonte nehmen musste. Doch schon direkt nach dem Ausstegen begann das grosse Problem: Da die Grenzstelle der Policia Federal von vier verfügbaren Schaltern nur einen für ausländische Reisende bereitgestellt hatte, dauerte es anderthalb Stunden bis ich endlich zum Schalter der Visumsstelle durchgekommen war. Das lief dann zwar relativ schnell und einfach, aber trotzdem hatte ich nurnoch 20 Minuten Zeit bis zu meinem Abflug (17:50). Doch leider musste ich dann noch mein Gepäck, was nicht direkt bis nach Belo Horizonte durchgecheckt war abholen und mich bei der: Nada a declarer - Schlange anstellte. Doch als ich nach gefühlten 10 Minuten endlich durch war und zum Schalter für meinen Flug sprintete konnte ich kein Gepaeck mehr aufgeben, da nurnoch 15 Minuten bis der Flieger abhob....
Zu diesem Moment lief mir der Schweiss schon so extrem, durch den Stress den ich durch das laufen mit schwerem Rucksack, Kameratsche und dem andren Rucksack hatte. Dazu kam das ich mein komplettes Gepäck mehr als 30 Kilo wog und es mir nicht möglich machte zu rennen. Und natürlich wurde dieser Stress nicht durch hilfsbereite Brasilianer an den Informationsschaltern vermindert sondern noch vergrössert, da ich mit meinem Basisportugisisch auf so eine Situation in keinster Weise vorbereitet war. Dazu kam noch das wirklich niemand der Englischen Sprache mächtig war was mir sehr gelegen kam.
Also angekommen an dem Schalter der Fluggeselschaft mit der ich meinen zweiten Flug hätte machen sollen wurde mir erst einmal gesagt, das der Flug den ich verpasst hatte ja nicht mit ihrer Geselschaft sei, da auf dem Zettel den ich ihnen vorlegte Condor und nicht Gol stand.. Kurz davor aufgrund dieser Unfähigkeit auszurasten wollte ich deshalb einen neuen Flug buchen um noch mit Verspätung nach Belo Horzonte zu kommen. Also fragte ich die Dame von Gol: Quanto custa o vôo para Belo Horizonte?
Daraufhin schrieb sie mir in unleserlichen Ziffern eine Summe auf einen Zettel, von denen ich dachte sie hiessen 123 Reais. Glücklich das ein Weiterflug dann doch nicht so teuer sein sollte dachte ich mir gebe ich ihr schnell das Geld und stelle mich direkt an das Gate um direkt einchecken zu können und Salvador auf dem schnellstmöglichen Weg zu verlassen. Doch als ich ihr das Geld entgegenhielt meinte sie das die erste Ziffer keine 1 sondenr eine 7 sei...
Also rannte ich zu der nächstbesten Wechselstube und tauschte 300 Dollar gegen Reais, mit denen ich dann den Flug bezahlte und ins Flugzeug einsteigen konnte. Dort versuchte ich meinen Austauschschüler anzurufen um ihm zu sagen das ich erst später kommen würde, was glücklicherweise gut klappte, trotz zitternder Finger.
Als ich dann endlich angekommen war in Belo Horizonte nahm ich so schnell es ging meine Sachen und lief an den Saida des Flughafen wo mein Austauschschüler stand! Endlich nach drei jahren haben wir uns wiedergesehen und die Erleichterung war groß endlich gerettet zu sein :D
Bei ihm zuhause wurde ich dann super empfangen und die Freude die mir wegen des Flugs und der Unfähigkeit der Flughafenmitarbeiter genommen wurde war wieder da, endlich in Belo Horizonte!!!!
Davi machte mir noch Reis mit Hühnschenfleisch, welches sehr gut schmeckte und wir unterhielten uns noch bis 12 Uhr Ortszeit bis ich totmüde ins Bett fiel. Fotos kommen sobald ich das hinbekomme ;)

Sonntag, 1. Juli 2012

Goodbye Deutschland

Letzter Tag im trauten Heim, morgen geht es nach Brasilien, wo leider Winter ist zur Zeit. Jedoch sind es immerhin 13-25° C ;)